Otto Schaub Otto Schaub

Mit dem Museum hat sich Otto Schaub einen Traum erfüllt.

In allen Ecken wimmelt es von Modell­autos, Eisenbahnen, Dampf­maschinen, Tret­autos, Blech- und Holzspielsachen — quer durch die ganze Kinderwelt.

Woher die Leidenschaft des Buusners für alles Alte und Vergangene herrührt, bleibt unklar. Eine erbliche Vorbelastung ist nicht zu erkennen. Wahrscheinlich ist einfach der Jäger- und Sammlertrieb etwas stärker ausgeprägt als bei seinen Zeitgenossen.

Zum bevorzugten Jagdrevier gehören Floh­märkte in der näheren und weiteren Umgebung. Vom Flohmarkt bringe ich im Grunde immer etwas mit …

Bewahren — Polieren — Zeigen.

Philosophie

Ehrfurcht vor dem Gebrauchten

Einige Gedanken zur Sammlung — von Otto Schaub.

Ich habe Ehrfurcht vor Gebrauchs­gegenständen. Ich fühle mich für jedes einzelne Stück meiner Sammlung verantwortlich und stehe in dieser Tradition des Bewahrens.

Spielzeuge haben oft ein trauriges Schicksal: Manche werden in Unkenntnis ihres Wertes achtlos weggeworfen, andere werden auf dem Spielplatz vergessen, und wieder andere landen auf dem Müll, weil sie unverkäuflich sind.

Finde ich solche Spielzeuge, nehme ich sie mit nach Hause und reinige sie gründlich von Rost und Schmutz. Dann poliere ich sie mit Öl, und in ihrem neuen Glanz erwachen die Spielzeuge wieder zum Leben. So wird aus einem lange missachteten Stück eine Antiquität.

Auch nach über 50 Sammler­jahren sehe ich mich immer noch berufen, Spielzeug vor der Zerstörung zu bewahren und in meinem Museum zu hüten — um den folgenden Generationen die Schönheit dieser alten Gegenstände nahezubringen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies meine Lebensaufgabe ist.

— Otto Schaub

Erleben

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